Notizbuch

Anleitung zum Querdenken

“Das kann ich nicht glauben!”, sagte Alice.
“Nein?”, sagte die Königin mitleidig. “Versuch es noch einmal: Tief Luft holen, Augen zu…”
Alice lachte.
“Ich brauche es gar nicht zu versuchen”, sagte sie. “Etwas Unmögliches kann man nicht glauben.”
“Du wirst darin eben noch nicht die rechte Übung haben”, sagte die Königin. “In deinem Alter habe ich täglich eine halbe Stunde darauf verwendet. Zuzeiten habe ich vor dem Frühstück bereits bis zu sechs unmögliche Dinge geglaubt.”

Wie oft scheinen wir uns in Situationen zu befinden, die uns wie festgefahren erscheinen. Wo wir vielleicht wie Alice im Wunderland denken, dass Manches schlicht und einfach nicht möglich ist. Und warum nicht mal an etwas Unmögliches denken? Was wäre das Unmöglichste, was jetzt denkbar wäre? Und was macht das für einen Unterschied, dies zu denken? Und welchen, wenn vielleicht auch nur winzig kleinen, Aspekt daraus kann ich für meine jetzige Situation übernehmen, um einen nächsten Schritt machen zu können?

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